Zur Nacht
geschrieben von Frau Pfeffer on Mai 25, 2009
Wenn die Dunkelheit den Tag besiegt,
siehst du ihre Schatten an der Wand.
Und du weißt, die Geister sind wieder da
und haben dich in der Hand.
Tagsüber spürst du sie nicht,
zu sehr stehst du im Leben.
Kannst wunderbar verdrängen
und tust deine Pflicht.
Doch des Nachts,
da bist du wehrlos und schwach.
Da spricht deine Seele zu dir
und nicht dein Verstand.
Und so kriechen sie aus ihren Verstecken
und du spürst den grossen Schmerz.
Spürst wie ihre Hände nach dir greifen,
nach deinem Gewissen und deinem Herz.
Und Verzweiflung macht sich breit
und Trauer kommt dazu.
Und du fragst dich leise:
“Komm ich jemals wieder zur Ruh?”


fränkisch verwirrt clubfan
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