Zum Nachdenken

geschrieben von Frau Pfeffer on Januar 28, 2009

Erlebe ja momentan eine Situation die ich in dieser Form noch nicht kannte.
Wie passend, dass Alexander in seinem Gedicht genau das ausdrückt, was in mir vorgeht. Nur, dass ich es niemals so hätte in Worte fassen können. Und erst recht nicht in Reimform.

Müssen wir härter werden, um uns zu schützen?

Müssen wir unseren Kern bewahren?
Wo ist die Grenze überschritten?
An der wir beginnen uns selbst zu beschmutzen?
An der wir uns selbst zu sehr offenbarten?
So offen wir wahren, so tief die Einschnitte
… in unsere Seele saßen?

Immer sind es die anderen, die nicht verstehen
es sind Freundschaften wie Wehen
am Ende sieht man sich leer in die Augen
man fand Euphorie, doch man suchte Vertrauen.

Wir deuten mit Fingern auf den der geht
weil unser Urteil felsenfest steht
diesmal wollte man die Grenze halten
wollte einmal sich beschützen und sich nicht brav verhalten.

Am Ende sieht man sich selbst in den Fingern zerinnen
was man einforderte ist nun ein Schatten von Sinnen.

Es bleiben die Momente der Stille und der Entscheidung
morgen ist Schluß, ab morgen zähl ich, und keinen anderen Meinung.

Hier das Original

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